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Muskelzerrungen:Muskelfasern werden an winzigen Stellen eingerissen.
Ursachen: Durch schnelle Bewegungen oder durch mangelnde Erwärmung gerät die Muskelspannung aus dem Gleichgewicht, die normale Funktion des Muskels ist gestört.Muskelfaserriss: Eine verschärfte Variante der Muskelzerrung.
Ursachen: Ein
Muskelfaserriss kann bei einem schlechten Trainingszustand, Koordinationsstörungen
oder Mineralstoffverlust auftreten und tritt meist während oder nach extremen
Belastungen, wenn der Muskel übermüdet oder übersäuert ist,
auf.
Symptome: Zeigt sich ein Bluterguss, besteht der Verdacht auf einen Muskel-
oder Muskelbündelriss.
Soforthilfe: Die verletzte Muskulatur muss entlastet werden und entspannt
gelagert werden. Danach empfiehlt sich, mit Eiswasser den schmerzenden Bereich
zu kühlen. Für mindestens 24 Stunden darf kein Alkohol oder schmerzstillende
Mittel eingenommen werden, damit die betroffene Muskulatur bei einer Schmerzunterdrückung
die notwendige Schonung erfährt. Es darf nicht mit Wärme behandelt
werden.
Ein Muskelfaserriss braucht ca. 6 Wochen, bis er wieder ausgeheilt ist. Wird
die Verletzung nicht vollständig auskuriert, können mehrere Muskelfasern
miteinander vernarben. Dadurch kann der Muskel Elastizität verlieren und
die Gefahr wächst, dass weitere Risse auftreten.
Muskelprellungen:
Ursachen: Durch
äussere Einwirkungen kann es zu Prellungen kommen.
Soforthilfe: Bei einer Prellung empfiehlt sich, mit Wärme und Kompressionsverbänden
zu behandeln. Es sollte nur ein leichtes Training gemacht werden, dass die Schmerzschwelle
nicht überschreitet.
Muskelkater: Kleine Mikrotraumen in den Muskelfasern.
Ursachen: Ein Training im anaeroben Bereich übersäuert den Muskel. Laktat und andere Abfallprodukte des Stoffwechsels lassen den Muskelkater entstehenMuskelkrämpfe: Muskelkrämpfe sind zwar meist harmlos, aber lästig.
Symptome: Bei
einem Krampf entstehen extreme Spannungsgefühle in der betroffenen Muskelregion
mit heftigen Schmerzen.
Ursachen: Eine Ursache kann eine Störung im Muskelstoffwechsel sein.
Andere Ursachen sind allgemeine Ermüdung, Überanstrengung oder eng
anliegende Kleidung. Ein schlechter Trainingszustand oder Elektrolytmangel ist
häufig Auslöser für Krämpfe.
Vorbeugend sollte man zusätzlich Mineralien wie Magnesium und Kalium einnehmen.
Soforthilfe: Um den Krampf möglichst schnell zu beseitigen, muss
die Muskulatur gedehnt werden. Danach empfehlen sich leichte Massagen und Wärme.
Niemals Kälte.
Seitenstiche:
Ursachen: Seitenstiche entstehen durch zu hohe Belastung oder falsche Atmung
[ Top ]Dehydration:
Ursache: Wassermangel
entsteht bei Flüssigkeitsverlust.
Symptome: Schnelle Ermüdung, Risiko von Muskelkrämpfen, Abnahme des Blutvolumens,
verminderte Schweißbildung, verminderte Leistungsfähigkeit und Abnahme der Konzentration
können Folgen eines Flüssigkeitsmangel sein.
Soforthilfe: Ausreichende Flüssigkeitszufuhr (min. 2.5 Liter/ Tag)
verhindert die Gefahr einer Dehydration.
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Bänderriss:
Symptome: Man verspürt akute, heftige, stechende Schmerzen mit rasch einsetzender Schwellung.Sehnenscheidenentzündung:
Ursachen: Eine
Sehnenscheidenentzündung ist oft eine Überlastung beim Training oder
einer ungewohnten Arbeit. Sie kann aber auch durch Druck vom Schuhrand oder
beim Training auf zu hartem Boden entstehen.
Symptome: Bewegungsschmerzen und Schwellungen der betroffenen Regionen
können auftreten. In akuten Fällen ist ein Knirschen bei der Bewegung
wahrnehmbar.
Soforthilfe: Damit die Symptome schneller abklingen, empfiehlt sich eine
konsequente Kühlung und Schonung. Nachts können Salbenverbände
weiterhelfen.
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